Ich gehe, aber wohin?
Reliquientafel mit zugehöriger Reliquienauthentik
1728
Holz; Silber, teilweise vergoldet; Glas/Kristall; Papier
Domschatz Münster, Inv.-Nrn. DK.2020.138, DK.2023.1
Domdechant Franz von Landsberg bringt 1728 Reliquien aus Rom mit. Beigefügt ist diesen eine Reliquien Authentik. Nur wenige Aspekte müssen in dem Formular handschriftlich ergänzt werden. Ein Hinweis auf die zahlreichen und standardisierten Reliquienabgaben aus Rom. Der Domdechant lässt die Reliquien in eine kostbare Schautafel einbringen.
Eine Reliquie an sich sieht nicht spektakulär aus. Ihre Herkunft und Echtheit müssen belegt werden. Erst dadurch kann sie als Reliquie erkannt werden. Dazu werden Reliquien direkt mit kleinen Zetteln beschriftet (Cedulae). Zudem gibt es sogenannte Authentiken. Diese Schriftstücke bestätigen die Echtheit der Reliquie.