Förderverein PAULUS e. V.
GEMEINSAM ERMÖGLICHEN WIR BEGEGNUNGEN MIT GESCHICHTE.
Der Förderverein PAULUS e. V. stellt sich vor
Wir würden uns freuen, wenn Sie dieses Projekt mit unterstützen.
Sie können dies mit einer Einzelspende tun (Spendenbescheinigung wird auf Wunsch ausgestellt).
Oder werden Sie Mitglied im Förderverein des neuen Paulusmuseums. Mit einem jährlichen Beitrag als Privatperson oder als Unternehmen tragen Sie dazu bei, immer neue Aspekte des Domschatzes und unserer Geschichte zu zeigen.
Vorteile
exklusive Previews für die Mitglieder
Führungen für Ihre Freunde oder Geschäftspartner auch außerhalb der Öffnungszeiten
Kontakt
1. Vorsitzender
Herr Michael Benkhoff
paulus-foerderverein@mail.de
Förderverein Paulusmuseum e. V.
Domplatz 28
48143 Münster
Mitgliedsbeitrag
ab einem Mindestbeitrag von 25 € pro Jahr für private Mitglieder; ab 500 € für Unternehmensmitgliedschaften
Konto Paulus-Förderverein e. V.
IBAN: DE50 4006 0265 0010 6884 00
BIC: GENODEM1DKM
Ein Domschatz ist keine museale Sammlung.
DIE DOMKAMMER IN MÜNSTER IST SEIT 2017 GESCHLOSSEN. DAMIT IST DER WERTVOLLE KIRCHENSCHATZ NICHT MEHR ZUGÄNGLICH – EIN UNHALTBARER ZUSTAND.
DAVON ZEUGEN BESONDERS DIE PRÄCHTIGEN RELIQUIARE, ALLEN VORAN DER PAULUSKOPF, DER EINE RELIQUIE DES DOMPATRONS ENTHÄLT.
Alles, was dort bewahrt wird, steht im direkten Zusammenhang mit dem Dom und dem Gottesdienst. Es sind also keine Gegenstände, die aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gerissen wurden und erst im Museum wieder einen neuen Sinnzusammenhang erfahren.
Der Domschatz ist ein authentisches Zeugnis der 1200-jährigen Geschichte des Bistums, alle Stücke gehören genau an diesen Platz und sie bilden genau diese lange Geschichte ab. Gleichzeitig sind diese Gegenstände aber mehr als nur Zeugnisse einer Geschichte, sie sind Teil der religiösen Welterfahrung und Weltwahrnehmung, sie sind Brücken zwischen Diesseits und Jenseits.
DAVON ZEUGEN BESONDERS DIE PRÄCHTIGEN RELIQUIARE, ALLEN VORAN DER PAULUSKOPF, DER EINE RELIQUIE DES DOMPATRONS ENTHÄLT.
Das Heilige und das Alltägliche begegnen sich am Alten Fischmarkt unmittelbar. Die Bekleidungsgeschäfte zeigen ihre Saisonwaren, in den immer gleichen Zyklen von Sommer und Winter auf der Suche nach dem Neuen. In der Domkammer warten ebenfalls Textilien auf den Betrachter, jahrhundertealt und trotzdem nicht ausgemustert, auch Zyklen unterworfen, die ganz
eigene Gesetzmäßigkeiten haben. Das Kirchenjahr als Farbspiel, hier ist dies zu erleben. Das alles fordert die Besucher heraus, die eigenen Werte zu reflektieren, aber auch gängige Kirchenbilder infrage zu stellen.
Heute wird schnell alles auf die eindimensionale Frage nach dem finanziellen Wert eines Objekts reduziert, Kirchenschätze werden schnell nur als Ausdruck des „immensen“ Reichtums von Kirche gesehen, doch der Materialwert ist oft nicht so hoch, wie vermutet wird. Es sind andere Werte, die sich hier widerspiegeln und die nicht weiter unsichtbar bleiben sollten.
Der eindrucksvolle Schatz des Domes zu Münster muss wieder gezeigt werden. Es ist ein sehr mutiger, vielleicht sogar wegweisender Ansatz, das unmittelbare Domumfeld, ja die Domburg in Münster zu verlassen und mitten in die Geschäftigkeit des heutigen urbanen
Lebens zu gehen. Ein solcher neuer Standort verlangt eine völlig neue Präsentation. Es geht nicht darum, möglichst viel zu zeigen; es wird nicht einfach ein neues Museum geben, sondern einen Ort der Anregung und des Anstoßes, der sich tatsächlich auch als Impulsgeber verstehen muss.
AUS DER DOMKAMMER WIRD EIN SCHATZHAUS MITTEN IN DER STADT.
Prof. Dr. Matthias Wemhoff
Direktor des Museums für Vor- und
Frühgeschichte der der Staatlichen Museen
zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz